
Petrus wirkte an einem Ort, Johannes an einem anderen. Auch Paulus und Barnabas wirkten eine Zeit am gleichen Ort und trugen dann das Evangelium in verschiedene Regionen. In dieser geistlichen Tradition stehen auch die Veränderungen, die in Hohenems vor uns liegen.
Wie bereits im Sommer mitgeteilt, wird Pfarrer Thomas Heilbrun zu Ostern 2026 den Seelsorgeraum Hohenems verlassen und später die Aufgabe des Dompfarrers in Feldkirch übernehmen. Ab Ostermontag übernimmt Vikar Franz Ulbing bis 31. August 2026 interimistisch die seelsorglichen Dienste der Pfarren St. Karl und St. Konrad. Dank der Unterstützung mehrerer Seelsorger aus der Diözese und darüber hinaus können die Gottesdienste weiterhin in gewohnter Weise gefeiert werden. Mit 1. September 2026 beginnt dann Pfarrer Mathias Bitsche seinen Dienst als Moderator des Seelsorgeraums Hohenems.
Unser besonderer Dank gilt heute Pfarrer Thomas Heilbrun für sein langjähriges, verantwortungsvolles Wirken in Hohenems. Er hat ein vielfältiges Gemeindeleben gestärkt, geprägt und verbunden. Vieles von dem, was er ausgesät hat, trägt bereits Frucht, anderes wächst noch im Verborgenen. Besonders prägend ist seine Gabe des Wortes. Damit hat er viele Menschen tief berührt und gestärkt, denn „das Wort, das dir hilft, kannst du dir nicht selber geben.“ Mit inspirierenden Predigten hat er die Gemeinden genährt und geprägt. Nicht nur dafür sagen wir im Namen der Diözese und der Pfarrgemeinden ein herzliches Vergelt’s Gott.
Ein ebenso großes Dankeschön gilt Vikar Franz Ulbing. Mit großer Bereitschaft hat er sich auf diese Übergangszeit eingelassen und übernimmt gemeinsam mit vielen Mitarbeitenden Verantwortung für das kirchliche Leben in Hohenems. Auch das ist ein Geschenk für Hohenems. Mit Vikar Franz geht ein guter und bewährter Weg weiter.
Nicht zuletzt danken wir allen Mitarbeiterinnen in den Pfarrbüros, den Mesnerinnen, den Pfarrkirchen- und Pfarrgemeinderäten sowie allen haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden. Euer Engagement und die vielen verborgenen Handgriffe tragen wesentlich zum Leben der Emser Pfarren bei. Oder, um es mit Hilde Domin zu sagen: „Es blüht hinter euch her.“
Martin Fenkart im Auftrag der Diözesanleitung